Smart Home #8 (Teil 1) – Voll vernetzt und multimedial auch in der Küche

Auch beim Kochen, Backen, Spülen und Waschen müssen Sie nicht auf intelligente Smart Home-Helferlein verzichten

Die aktuellen Entwicklungen in der modernen Heimautomatisierung machen auch vor dem – unserer Meinung nach – wichtigsten Raum des Hauses nicht Halt: Der Küche. Nachdem sich Funktionen im Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer bereits per App fernsteuern lassen, hält so manche Science-Fiction-Vision nun auch Einzug in die Küche. Besonders beliebt bei den Anhängern der intelligenten Technik ist der Einbau von Tablets in die Küchenwand, die nicht nur als multimediale Entertainment- und Musikcenter dienen, sondern über die auch Geräte in anderen Räumen gesteuert werden können. Wer möchte, der kann zudem in eine „denkende Arbeitsfläche“ investieren, die dank eingebauter Sensoren die Position von Töpfen und Pfannen erkennt und die Hitze entsprechend regelt. Bis zur vollautomatischen Haushälterin werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen, schlaue Küchenhelfer sind aber schon jetzt Realität. Im Folgenden möchten wir von der Firma Jungkurth Ihnen neben smarten Kühlschränken unter anderem auch intelligente Backöfen sowie in der nächsten Woche kabellose Mixer und die Feuerstelle der Zukunft vorstellen.

Kühlschränke, die mitdenken

Samsungs Smart Fridge T9000 besitzt nicht nur Wi-Fi-Internetzugang, sondern hat in seiner Tür auch gleich ein eigenes Tablet verbaut. So lassen sich – direkt über dem Eiswürfel-Maker – über ein mobiles Betriebssystem Apps wie Twitter, Google Calendar oder Evernote für beispielsweise Einkaufslisten nutzen. Der T9000 zeigt seinem Besitzer außerdem an, wenn bestimmte Lebensmittel nicht mehr haltbar sind, so dass nichts mehr weggeworfen werden muss – hierzu ist allerdings im Vorfeld eine händische Bestandsaufnahme des gesamten Inhalts zu machen. Dennoch eine praktikable Lösung für weniger Lebensmittel-Schwund!

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Auch die Firma Whirlpool setzt mit ihrem FreshConnect-Kühlschrank neue Maßstäbe (siehe Video) – dieses Gerät ist sogar in der Lage, unterschiedliche Lebensmittel aufgrund individueller Kühltemperaturen länger frisch zu halten. Hier sollten Hobby-Köche allerdings mehr Platz einplanen, da FreshConnect aus mehreren Kühlboxen besteht, die aber auch optisch etwas hermachen. So finden Weinflaschen beispielsweise in speziellen Halterungen Platz, während Obst in einem geschlossenen Korb aufbewahrt wird. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit für jeden einzelnen dieser Bereiche wird über ein zentrales Kühlsystem gesteuert, um die Frische der Lebensmittel zu optimieren.

Der intelligente Backofen weiß, was Sie wollen

Der schlaue Backofen der Firma Dacor ist mit einem 7-Zoll-Tablet mit LCD-Display ausgestattet und hat dank Google Android Zugriff auf den Play Store sowie ständig aktualisierte Apps, die spezifisch auf den Backofen ausgerichtet sind. Über das Panel lassen sich so beispielsweise direkt Rezepte downloaden, für die der Ofen dann die passenden Voreinstellungen trifft. Teil des Systems ist außerdem eine Companion-App für Smartphone oder Tablet, mit der sich auch aus einem Nebenzimmer der Garprozess verfolgen lässt. Ist der Braten optimal, bekommt der Koch oder die Köchin automatisch eine SMS geschickt.

Teil 2 finden Sie hier

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