Wie Sie Ihr Unternehmen durch Alarmanlagen schützen können (Teil 3)

21. Mai 2014 / Kategorie: Alarmanlagen, Allgemein, Sicherheitstechnik / 0 Kommentare

Die Funkalarmanlage

Funkalarmanlagen erfordern keinen umständlichen Einbau, sind flexibel und lassen sich überall und in kurzer Zeit installieren. Dies bietet sich vor allem in Wohnungen an, in denen bauliche Veränderungen nicht gewünscht sind – aber auch abgelegenere Orte lassen sich so ohne viel Aufwand sichern.

Die Komponenten einer Funkalarmanlage sind im Prinzip dieselben wie bei jeder anderen Einbruchmeldeanlage. Allerdings wird die Verbindung von den einzelnen Sensoren zur Alarmzentrale und auf Wunsch auch von der Zentrale zur Außensirene nicht mit Kabeln, sondern über codierte Funksender auf speziell reservierten, staatlich zugelassenen Frequenzen hergestellt. Ein Funkalarmsystem hat weiterhin eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber einem kabelgebundenen System. Einer der größten liegt unmittelbar auf der Hand: Die Installation einer verdrahteten Anlage bringt die Verlegung von vielen, oft mehreren hundert, Metern Kabel mit sich. Das kann bei nachträglichem Einbau sehr aufwendig sein und lange dauern – und nach einem Umzug oder Umbau geht alles wieder von vorne los. Das Gleiche gilt, falls die Anlage einmal erweitert werden soll: Wieder sind neue Kabel zu verlegen, wieder verwandelt sich das Wohnzimmer in eine Baustelle.

Die einzigen Kabel, die eine Funkalarmanlage braucht, sind das Netzkabel der Alarmzentrale und das Telefonkabel des Notrufgerätes. Alle anderen Anschlüsse funktionieren über Funk – selbst die Verbindung von der Zentrale zur Außensirene kann drahtlos hergestellt werden. Ist die Anlage einmal eingerichtet, kann man sie bequem mit einem Handsender ein- und ausschalten, und zwar im Umkreis von bis zu 100 Metern. Besitzer von Alarmsystemen, die mit einem Zahlencode ein- und ausgeschaltet werden, kennen das Spiel: Man kommt abends nach Hause, schließt die Tür auf – und die Alarmanlage piepst los. Es bleiben dreißig Sekunden, um mit kalten Fingern den richtigen Code einzutippen. Mit einem Funk-Handsender wird das System auf Knopfdruck scharf oder unscharf geschaltet – oder Sie schalten nachts vom Bett aus die Außenhautsicherung ein. Das ist bequem und sicher, denn die codierten Funksignale können nicht manipuliert werden.

Sollte tatsächlich einmal der Ernstfall passieren und Einbrecher sind im Haus, können Sie mit einem Handsender manuell Alarm auslösen oder einen stillen Hilferuf an die Notrufzentrale schicken – und zwar ohne quer durchs Haus zum Schalter der Alarmzentrale laufen zu müssen.

Teil 1: http://jungkurth.de/alarmanlagen-teil-1/

Teil 2: http://jungkurth.de/alarmanlagen-teil-2/

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